Wochenrückblick #6

Der Wochenrückblick besteht aus etwa 3 bis 10 Links zu Themen der IT, Politik und Medienlandschaft.

Die im Wochenrückblick aufgeführten Links habe ich als für mich lesenswerte oder interessante Beiträge markiert. Das heißt nicht dass die Texte immer konform mit meiner Meinungen sein müssen. Kontroverse Themen lese ich schon mal, radikale Meinungen lehne ich aber grundsätzlich ab.

Wochenrückblick #5

Der Wochenrückblick besteht aus etwa 3 bis 10 Links zu Themen der IT, Politik und Medienlandschaft.

Die im Wochenrückblick aufgeführten Links habe ich als für mich lesenswerte oder interessante Beiträge markiert. Das heißt nicht dass die Texte immer konform mit meiner Meinungen sein müssen. Kontroverse Themen lese ich schon mal, radikale Meinungen lehne ich aber grundsätzlich ab.

Wochenrückblick #4

Der Wochenrückblick besteht aus etwa 3 bis 10 Links zu Themen der IT, Politik und Medienlandschaft.

Die im Wochenrückblick aufgeführten Links habe ich als für mich lesenswerte oder interessante Beiträge markiert. Das heißt nicht dass die Texte immer konform mit meiner Meinungen sein müssen. Kontroverse Themen lese ich schon mal, radikale Meinungen lehne ich aber grundsätzlich ab.

Wochenrückblick #3

Der Wochenrückblick besteht aus etwa 3 bis 10 Links zu Themen der IT, Politik und Medienlandschaft.

Die im Wochenrückblick aufgeführten Links habe ich als für mich lesenswerte oder interessante Beiträge markiert. Das heißt nicht dass die Texte immer konform mit meiner Meinungen sein müssen. Kontroverse Themen lese ich schon mal, radikale Meinungen lehne ich aber grundsätzlich ab.

Wochenrückblick #2

Ein weiteres Wochenende, ein neuer Wochenrückblick. Abgesehen vom Varoufakis Stinkefinger in der ARD Sendung „Günther Jauch“ ist die Woche sehr ereignisarm gestartet, zumindest solange bis am Donnerstag die groÃ?e Bombe platze und sich der Stinkefinger als gut gemachter Fake herausstellte. Trotzdem umfasst der Wochenrückblick auch diesmal wieder eine Anzahl von etwa 3 bis 10 Links zu Themen aus der IT, Politik und der Medienlandschaft.

Die im Wochenrückblick aufgeführten Links habe ich als für mich lesenswerte oder interessante Beiträge markiert. Das heißt nicht dass die Texte immer konform mit meiner Meinungen sein müssen. Kontroverse Themen lese ich schon mal, radikale Meinungen lehne ich aber grundsätzlich ab.

Wochenrückblick #1

Ab heute und zukünftig an jedem weiteren Sonntag präsentiere ich hier meinen ganz persönlichen Wochenrückblick. Dieser umfasst eine Anzahl von etwa 3 bis 10 Links zu Themen aus der IT, Politik und der Medienlandschaft.

Die im Wochenrückblick aufgeführten Links habe ich als für mich lesenswerte oder interessante Beiträge markiert. Das heißt nicht dass die Texte immer konform mit meiner Meinungen sein müssen. Kontroverse Themen lese ich schon mal, radikale Meinungen lehne ich aber grundsätzlich ab.

Spielzeug für das Handgelenk

Egal ob beim Schreiben am PC, beim Sport oder unter der Dusche: Armbanduhren stören häufig nur noch als dass sie mir nützen. Zumindest für mich sind sie nur nerviges Anhängsel oder Schmuck geworden. Das war nicht immer der Fall, im Gegenteil, früher war ich verrückt nach ihnen. Edelstahlgehäuse, möglichst analoge Anzeige mit Kalendertag und Stoppuhr. Da durfte eine Armbanduhr auch schon mal mehrere hundert Euro kosten.

Alles änderte sich mit dem ersten Smartphone. Plötzlich hatte ich alle notwendigen Informationen, und noch viel mehr, in der Hosentasche. Die Armbanduhr wurde mit der Zeit nur noch lästig und verschwand. Umso skeptischer war ich bei Vorstellung der ersten Smartwatch Modelle. Optisch meist nicht schöner als eine alte Casio Uhr, klobig und viel zu kurze Akkulaufzeiten.

Außerdem stört es mich absolut nicht, bei jeder Benachrichtigung das Smartphone aus der Tasche zu holen. Andererseits finde ich einen Schritt- und Pulsmesser nicht gerade unpraktisch. Als ich dann von Google Fit erfahren habe, war für mich klar dass ein Fitnessarmband die Lösung sein könnte.  Im Vergleich zu einer Smartwatch mit eher schwachem Funktionsumfang, dafür günstiger und mit besserer Akkulaufzeit. Darüber hinaus fallen Fitnesstracker am Handgelenk nicht allzu sehr auf und sind in der Regel kleiner.

Mein erster Gedanke war ein Pulsmesser der Rund um die Uhr meine Herzfrequenz aufzeichnet. Aus den Daten könnte ich eine Auswertung darüber anstellen um wie viel Uhr mein Puls durchschnittlich am höchsten ist, und was für Maßnahmen zum Ankämpfen dagegen helfen. Auf langer Sicht praktisch eine Optimierung der eigenen Vitalfunktionen und vielleicht sogar ein Effizienzgewinn!

Leider zu schön um wahr zu sein. Die Fitnesstrackern mit Pulsmesser sind eher enttäuschend. Möchte man nicht zu viel ausgeben ist gegenwärtig ein Armband von Garmin oder POLAR eine gute Wahl, einen Pulsmesser ist dann separat als Brustgürtel erhältlich. Bei anderen Anbietern ist der Pulsmesser zwar am Handgelenk angebracht, verlangt zur Messung aber dass man den Finger drauf hält.

Das war keine zufriedenstellende Lösung für mich, also erstmal auf den Schrittzähler konzentrieren. Und da ich ansonsten keine größeren Ansprüche mehr hatte, entschied ich mich für das Sony SmartBand SWR10. Preislich einer der günstigsten Anbieter, laut diversen Testberichten ein akzeptabler Schrittzähler mit einem großen Nachteil. Es wäre nicht Sony wenn nicht irgendetwas unnötig kompliziert gelöst worden wäre. So ist das SmartBand nur mit den offiziellen Apps von Sony kompatibel, ein ungutes Gefühl wenn man sich mal mit der für Sony typischen PC und Android Software auseinandersetzen musste.

Ich habe mich trotzdem für das Smartband entschieden und war in vielerlei Hinsicht überrascht. Einerseits wirkt die Verpackung sehr hochwertig, andererseits ist neben einer Garantiebibel und einem Beipackzettel keine richtige Anleitung mitgeliefert. Es hat mich zudem schon sehr gewundert dass man das SmartBand erst einmal initial einschalten muss damit es aufgeladen werden kann. Viel merkwürdiger finde ich, ist die Tatsache dass Sony dem Anwender komplett verschweigt dass das SWR10 auch ganz ohne NFC Chip im Smartphone funktioniert, selbst wenn die notwendige Android App manchmal gegenteiliges vermuten lassen.

Als Testgerät standen mir das LG Nexus 5 und das Motorola Moto G zur Verfügung. Das Nexus 5 besitzt einen NFC Scanner, entsprechend einfach war die Einrichtung. Einfach das Smartband direkt an das Smartphone halten und es öffnet sich sofort der PlayStore mit den notwendigen Apps.

Benötigt werden zwei Apps:

Smart Connect für die Synchronisation zwischen SmartBand und Smartphone

Lifelog für die Auswertung der gesammelten Daten (z.B. Schritte am Tag)

Danach fehlt nur noch eine Erweiterung für Smart Connect mit der das Smartband überhaupt erkannt wird. Noch komplizierter hätte man es wirklich nicht mehr machen können.

Sobald die notwendigen Apps installiert sind muss noch ein SEN Account angelegt werden. Zwar schlägt die Lifelog eine Verknüpfung mit zum Beispiel dem Google Account vor, jedoch war in meinem Fall trotzdem ein SEN Account notwendig. Nachdem man sich erfolgreich in Lifelog angemeldet hat, kommen noch allgemeine Fragen über das Alter, Größe und Gewicht. Aus den Daten werden dann vermutlich die verbrauchten Kalorien ermittelt.

 

Wenn man auch diese Hürde überwunden hat, fehlt nur noch die Synchronisation zwischen Smartphone und Smartband mit Smart Connect. Dies kann man über den NFC Chip im Smartband und aktivierten Bluetooth erledigen, die Verbindung wird dann über die Bluetoothverbindung aufrechterhalten. Smart Connect warnt zudem explizit wenn keine Synchronisation über NFC hergestellt werden konnte.

Was leider nicht erwähnt wird ist dass das Smartband auch ganz ohne NFC synchronisiert werden kann. Dazu aktiviert man Bluetooth, koppelt das Smartband über das entsprechende Einstellungsmenü in Android und drückt einmal kurz den Knopf auf dem Smartband.

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Smart Connect

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Erweiterte Einstellungen von Smart Connect

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Lifelog

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit ist das Einrichtungschaos überwunden und es kann endlich an den Feinheiten gewerkelt werden. So lässt sich zum Beispiel über Smart Connect ein Auto-Nachtmodus aktivieren, damit lege ich meine Schlafzeiten/Ruhephasen fest. Der Nachtmodus kann natürlich auch manuell über das Smartband gestartet werden. In der Regel sollte das Gerät aber automatisch erkennen ob man gerade schläft oder etwas anderes macht.

Eine weitere schöne Funktion ist ein Vibrationsmotor im Smartband, welches zum Beispiel bei bestimmten Benachrichtigungen oder einem Anruf vibriert. Sehr praktisch sofern man gerade in einem Meeting ist und das Smartphone auf lautlos gestellt hat, oder aufgrund des Lärms und man die Nachricht sonst weder hört noch spürt. Darüber hinaus bietet Smart Connect eine Weckfunktion und einen Alarm falls man sich außer Reichweite des Smartphones bewegen sollte.

Inzwischen habe ich das Sony Smartband SWR10 etwa zwei Wochen, Tag und Nacht, im Einsatz. Im Bezug auf die Sicherheitsvorrichtungen bei Sony und der Sammelwut der NSA, sollte inzwischen mein Tagesablauf in mehrfacher Hinsicht für die Nachwelt gesichert worden. Den ursprünglichen Gedanken für den Kauf (Schrittzähler!) verfolge ich kaum noch, interessanter finde ich den Vibrationsmotor für eingehende Benachrichtigungen oder Telefonate. Außerdem lasse ich mich inzwischen fast täglich von dem Smartband wecken, was ich angenehmer finde als von einem lauten Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden.

Mein Interesse in Gadgets für das Handgelenk ist jetzt jedenfalls geweckt, und vielleicht folgt doch irgendwann mal dem Smartband eine smarte Uhr. In dem Fall aber bitte keine von Sony.

Xbox One Digital TV Tuner mit Unitymedia

Manchmal ist die Theorie zu schön um wahr zu sein, dann lässt man sich von Werbeversprechen leiten und schlägt blind am Veröffentlichungstag zu. Nur um dann von der harten Realität enttäuscht zu werden. Die Leiden eines Early Adopter von Microsoft Hardware.

Diesmal hat es mich bei dem Xbox One Digital TV Tuner getroffen. Es war Liebe auf dem ersten Blick. Ein TV Receiver von Microsoft, der sich als Zubehör für meine Xbox One perfekt in die vorhandenen Schnittstellen integriert. Kein zweiter Receiver mehr notwendig, der über den HDMI-In nur halbherzig mit der Konsole verbunden ist. Zocken und gleichzeitig TV schauen, für manche Gamer sicher eine Horrorvorstellung, für mich schon seit Forza 2 ein Normalzustand. Ich lasse mich lieber von der 42. Wiederholung einer Simpsons Folge beschallen als den monotonen Klängen der Forza Serie zu lauschen. Manche Menschen behaupten, das wäre Hintergrundmusik in Forza, ich halte das für ein Gerücht!

Ich muss zugeben, die Beschaffung des TV Tuners war nicht ganz leicht. Während der Microsoft Store das Gerät offensichtlich schon auslieferte, stand auf Amazon noch der 21. Oktober als Veröffentlichungstag, und verschob den Auslieferungstermin sogar noch nachträglich weiter nach hinten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich es noch nicht erlebt, dass Amazon erst später liefern konnte als andere Händler. Eine gute Gelegenheit mal den MediaMarkt Onlineshop auszuprobieren und mir den Tuner in die lokale Filiale liefern zu lassen. Im Gegensatz zum Microsoft Shop oder Amazon ist der TV Tuner beim roten Riesen noch durchgehend vorrätig und lieferbar.

Xbox One Digital TV Tuner

Die Verpackung des TV Tuners

Nur wenige Tage später konnte ich den TV Tuner aus dem Media Markt abholen. Er war kleiner als ich ihn mir vorgestellt hatte, gerade mal hab so breit wie ein Raspberry Pi. Die Verpackung ist schlicht aber sehr ansprechend – Apple lässt grüßen. Der TV Tuner wird über ein USB Kabel mit der Xbox One verbunden, für das TV-Kabel gibt es eine Koax-Kupplung an der Innenseite des Geräts. Unterstützt werden die Formate DVB-T und DVB-C, wobei ich mangels DVB-T Abdeckung in Deutschland nur letzteres testen konnte.

Die Einrichtung der Hardware war sehr einfach: TV Tuner anstöpseln, Xbox einschalten und sobald die Hardware am Bildschirm erkannt wurde die Xbox-Taste drücken. Alternativ lässt sich der Einrichtungsdialog aber auch nachträglich über die Einstellungs-App auf der Konsole aufrufen. Neben der Information ob man den Tuner über Kabel oder Antenne betreiben möchte, fragt die Installation nach der Postleitzahl und dem Kabel-Anbieter. Zum Schluss wird ein Sendersuchlauf gestartet und zum TV Guide weitergeleitet.

Sollten im TV Guide – auch OneGuide genannt – nun alle unverschlüsselten Free TV Sender auftauchen: Herzlichen Glückwunsch, offensichtlich ist nicht UnityMedia ihr TV Anbieter! Kunden von UnityMedia, wozu ich mich selbst auch zähle, melden inzwischen vermehrt Probleme beim Sendersuchlauf, so fehlen oft die großen Privatsender wie Prosieben, RTL oder VIVA. Schlimmer noch, der Suchlauf liefert jedes mal ein anderes Ergebnis, verschlüsselte PayTV Sender werden bei mir dafür immer gefunden. Toll! Blöd nur dass der TV Tuner von Microsoft keine Schnittstelle für Smartcards bietet.

Xboxde auf Twitter

Nicht sehr gesprächig: Der offizielle Twitter Account von Xbox.de

Bedauerlicherweise ist der Xbox Support in dieser Angelegenheit sehr wortkarg. Der offizielle Xbox.de Twitter Account blieb gleich ganz stumm und veröffentlichte stattdessen zwei Videos zu Sunset Overdrive, zu einem anderen Thema gibt man sich hingegen kommunikativer. Ein Link zur Xbox Supportseite wäre zumindest höflich gewesen, das sind Momente, da wünscht man sich Boris als Xbox Produktmanager zurück.

Ein kleiner Trick und viel Geduld brachten mir dann aber doch noch die privaten Sender auf meine Xbox. Kabel Deutschland als TV-Anbieter in Verbindung mit meiner Postleitzahl liefert mir bei einem Sendersuchlauf die privaten Kanäle, aber keine Öffentlich Rechtlichen. Das ist schade, aber für ARD, ZDF und Co. gibt es immerhin noch die Zattoo App.

Findet man sich mit den möglichen Einschränkungen bei der Verfügbarkeit der Sender ab, ist der TV Tuner eine schöne Ergänzung zu den Multimedia Funktionen der Konsole. Fernsehen gucken und gleichzeitig einen Rennen in Forza 5 bestreiten? Kein Problem! Darüber hinaus kann man TV Sendungen auf der Xbox bis zu 30 Minuten anhalten und zeitversetzt weiterschauen. Besitzer von Tablets mit der Smartglass App können sich zudem das TV Bild darauf streamen, was im Vergleich zur Snap Funktion der Konsole angenehmer sein kann.

Leider besitzt die Konsole dafür keinen Editor mit der man die Reihenfolge der Sender festlegen kann. Ebenso wenig lassen sich verschlüsselte Kanäle aus der Senderliste streichen. Einzig eine vom Benutzer pflegbare Favoriten-Liste gibt es auf der Konsole. Bei der geringen Auswahl verfügbarer Sender die ich über meine Xbox One sehen kann ist das sogar ausreichend.

Unterm Strich ist der TV Tuner eine schöne Ergänzung mit tollen Alleinstellungsmerkmalen. Ich wäre über den Kauf absolut nicht enttäuscht, müsste ich mich nicht mal wieder mit dem Xbox Support rumschlagen. Microsoft und Early Adopter, eine Leidensgeschichte. Es hätte so schön sein können.

Firefox v33 und der Dateidownload

Über Softwareupdates mag man geteilter Meinung sein, um aber auch in Zukunft sicher unterwegs zu sein sind Updates unabdingbar. Ganz besonders trifft dies auf Aktualisierungen von Webbrowsern zu. Bei Mozilla war es am 24. Oktober wieder soweit und der Firefox geht inzwischen in die 33. Runde. Ich könnte jetzt auf die Neuerungen wie den OpenH264 Support eingehen, oder mich wieder über die fehlende 64Bit Unterstützung unter Windows wundern. Stattdessen gehe ich auf ein Problem ein, welches mich nach dem neusten Update zum Grübeln gebracht hat.

Mit der Veröffentlichung von Firefox 33 erhielt ich mehrere Meldungen über nicht funktionierende Downloads auf einen meiner Portale. Bemerkbar machte sich dieses Problem durch ein Abbruch des Downloads im Firefox. Noch bevor der Benutzer überhaupt den Download bestätigen konnte, brach der Browser den angefragten Dateitransfer mit einer nichtssagenden Fehlermeldung ab.

Um solche Fehler möglichst frühzeitig zu entdecken und mit den neusten Browser-Codes ausgestattet zu sein, setze ich für Firefox schon seit einiger Zeit auf den Aurora Channel – eine von Mozilla geschaffene Testversion für Entwickler. Im Gegensatz zur offiziellen Beta-Version wird Aurora täglich aus dem Quellcode generiert, enthält aber nicht zu experimentellen Code und ist damit in der Regel stabiler als das Nightly Build.

Aurora Browser

Aurora ist die Firefox Entwicklerversion und wird täglich aus dem Quelltext generiert

In diesem Fall ist mir der Fehler jedoch leider durch die Lappen gegangen und fiel natürlich sofort zum Releasetag von Firefox 33 auf. Eine kurze Googlesuche brachte mich glücklicherweise schnell zu einer vorübergehenden Lösung inklusive Link zum Bugtracker. Hätte ich den Mozilla Bugtracker ohne Google durchsucht, ich wäre vermutlich immer noch damit beschäftigt.

Neu in Firefox 33 ist unter Anderen eine kleine Kontrolle der Downloads. Sobald die angefragte Datei kleiner ist als der über den Server Header (Content-Length) übermittelte Wert, behandelt der Firefox die Datei als korrupt und bricht den Dateidownload mit einer Fehlermeldung ab. Die Implementierung einer solchen Abfrage ist durchaus sinnvoll und auf langer Sicht erwarte ich dass Chrome und Internet Explorer in dieser Hinsicht nachziehen werden. Doch hätte für den Anfang nicht ein Warnhinweis genügt ohne gleich den Download komplett abzubrechen?

Kurzfristig hätte es jedenfalls gereicht den entsprechenden Header-Eintrag zu löschen, nur wäre der Benutzer dann im unklaren über die Dateigröße eines Downloads – eine unbefriedigende Lösung. Eine Analyse der Response Parameter brachte mich dann zum Ziel. Die Website wird vollständig mittels gzip/deflat komprimiert an den Benutzer ausgeliefert. Folglich betrifft die Kompression auch einen Dateidownload wenn er über den Code initiiert wird.

Logischerweise ist eine komprimierte Datei in der Regel kleiner als das Original. Die Dateigröße wird aber in diesem Beispiel über die Datei direkt ermittelt. Um weitere Fehlerquellen zu vermeiden wurde daher die Kompression für Dateidownloads deaktiviert. Im Beispiel oben bedeutet dies dass Zeile 1 gelöscht wird.

Meine Lehre aus dieser Geschichte wird es sein, zukünftig genauer mit Aurora einen Blick auf die Codes zu werfen. Vielleicht finde ich bald die Zeit, automatisierte Tests für meine Browser zu schreiben. Nützlich wären sie in diesem Fall jedenfalls gewesen. Natürlich sollten schon im Code solche Fehler vermieden werden.